Webinar 14.10.2009 : .NET Funktionen mit Delphi Win32 nutzen
Posted by: Olaf Monien in Miscellaneous, tags: .net, CodeGear, Delphi, EmbarcaderoThis is an announcement for a CodeGear Webinar about using .NET with Delphi Win32. This seminar will be held in German language.
Am 14.10.2009 um 10:00 (MESZ) werde ich in Zusammenarbeit mit Embarcadero/CodeGear Deutschland ein (kostenloses) Online-Seminar abhalten in dem das Verwenden von .NET Funktionen aus Delphi Win32 vorgestellt werden wird.
Die Veranstaltung wird über das Embarcadero LiveMeeting-System durchgeführt. Hier geht es zur Anmeldung.
(Die Freischaltung erfolgt 15 vor Beginn)
Um vor der Veranstaltung den LiveMeeting Client zu installieren und/oder zu testen klicken Sie bitte hier.
Inhalt:
Wer native Windows 32 (und später ggfs. Win64) Anwendungen mit Delphi erstellt, kann sich in der Regel auf schnellen, stabilen Code und kurze, effektive Entwicklungszyklen einstellen. Es gibt eine reichhaltige, in Delphi integrierte und durch zahlreiche Dritthersteller verstärkte Komponentenbibliothek mit der sich die unterschiedlichsten Probleme lösen lassen.
Es gibt jedoch manchmal Situation, wo man als "nativer" Delphi-Entwickler auf das .NET Framework schielt, weil dort eine noch viel größere Klassenbibliothek - in großen Teilen sogar kostenlos - zur Verfügung steht und ein anstehendes Problem dort bereits eine Lösung hat. Deswegen das ganze Projekt nach .NET zu portieren (sei es nun Dlephi.NET oder VisualStudio/C#/VB.NET) ist jedoch meist nicht vertretbar - was also tun?
Interessanterweise gibt es Schnittstellen zwischen .NET und Win32 Anwendungen, die es erlauben, aus Win32 Anwendungen auf .NET Funktionen zuzugreifen.
Die Standard-Schnittstelle ist hier COM/Interop, allerdings dürfte das viele Entwickler eher abschrecken. Mit "Managed-VCL" und "Hydra" existieren zwei 3rd Party Produkte, die gewohnt Delphi-komfortable Schnittstellen zur Verfügung stellen. Diese Lösungen sind leistungsfähig aber kostenpflichtig.
Als wenig bekannte Schnittstelle bietet sich zusätzlich "Reverse P/Invoke" an, was für für C#/C++ Entwickler recht mühselig ist (und daher vermutlich kaum verbreitet). Für Delphi User ist das jedoch extrem simpel einsetzbar, da das notwendige "Brimborium" komplett vom Delphi-Compiler versteckt wird.
Diese Session wird die drei genannten Alternative vorstellen und mit praktischen Beispielen zeigen, wie man z.B. Winforms oder .NET-Verschlüsselungsroutinen aus Delphi für Win32 nutzt.


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